05. März 2020 · Kommentare deaktiviert für Münstertag im Februar 2019 · Kategorien: Münstertag · Tags: ,

„das Gehirn“ – Besuch der Sonderausstellung im LWL-Museum für Naturkunde am 6. Februar 2019

Das LWL-Museum für Naturkunde überrascht den ADAC Camping-Club Münster jedes Jahr mit einer neuen faszinierenden Sonderausstellung. Dieses Jahr war das Thema: „das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl“.

Gruppenfoto in der Ausstellung

Das Interesse an dieser Ausstellung war – wie seit über 30 Jahren! – enorm groß. Dank einer sehr guten Führung, bei der über 70 echte Gehirne präsentiert wurden, wurde deutlich, dass bei fast allen Lebewesen das Gehirn schlicht die zentrale Steuerung ist. Die unterschiedliche Größe gibt aber nicht unbedingt Auskunft über die Intelligenz.

Faszinierend ist die anatomische Vielfalt dieses Organs, das alle Impulse und Reize verarbeiten muss: Gefühle wie Freude, Angst,Trauer, Wut, Liebe, Träume, Geschmack, aber auch Emotionen und soziale Kompetenz. Dank unseres Gehirns ist ein soziales Miteinander und Füreinander erst möglich. Schaut man in die Tierwelt, findet man Ähnlichkeiten, die aber weitgehend noch erst erforscht werden müssen.

Schon seit Beginn der Menschheit fragt man sich, wie Intelligenz entsteht, wie Intelligenz gemessen wird, was man eigentlich unter Intelligenz verstehen muss. Immer wieder hat es neue Interpretationen dazu gegeben: dass das Wissen um „klassische Sachverhalte“ nicht unbedingt mit Intelligenz identisch ist (früher bescheinigte man den Menschen, die Latein beherrschten hohe Intelligenz), wissen wir heute. Die Interpretation von Linda Gottfredson aus dem Jahr 1994 mag eine neue Interpretation darstellen, was viele heute unter Intelligenz verstehen.

Das Thema „Gehirn“ lässt uns nicht los. Hier gilt es, noch viel zu forschen. Dass wir in Münster auch einen kleinen Bestandteil des Gehirns von Albert Einstein präsentieren können, dürfen wir mit entsprechendem Respekt zur Kenntnis nehmen. Dass aber außer den Menschen auch Tiere Gehirne haben, macht dieses Ausstellung besonders spannend und wertvoll. Künstliche Intelligenz – hier durch einen Roboter dargestellt – fasziniert, löst aber auch Ängste aus: möge der Mensch soviel Intelligenz besitzen, dass er niemals seine Führungsrolle verliert.

Die Sonderausstellung im LWL-Museum für Naturkunde in Münster ist ein absolutes MUSS!

05. März 2020 · Kommentare deaktiviert für Münstertag im März 2019 · Kategorien: Münstertag · Tags:

Besuch im Kloster Gerleve am 20. März 2019

Das Kloster Gerleve liegt inmitten der idyllischen münsterländischen Parklandschaft und wird von Touristen gern besucht. Aber: Was machen die Benediktinermönche dort, wie sieht ihr Tagesablauf aus, welche Arbeiten verrichten sie? Viele Fragen, die die interessierten Mitglieder des ADAC Camping-Club Münster gern einmal stellen wollten.

Foto Kloster Gerleve

Dank der Vermittlung von Antonia und Norbert Hahn trafen sich vierzig Clubmitglieder im Kloster Gerleve mit Pater Christian. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Thomas M. Heitkämper im Café des Klosters übernahm Pater Christian die Leitung und erzählte zunächst einmal aus seinem eigenen Werdegang zum Eintritt in den Benediktinerorden. Deutlich wurde, dass nach eigener intensiver Prüfung und Vorbereitung seine innere Berufung ausschlaggebend für den Weg in das klösterliche Leben war.

Dass das Leben der Mönche täglich mit der Virgil am frühen Morgen bis zur späten Komplet weitgehend dem Gebet gewidmet ist, darf nicht die vielfältigen Aufgaben wie die Seelsorge, Forschung und Lehre unbeachtet lassen. Aber auch handwerkliche Tätigkeiten wie Druckerei und Buchbinderei sowie Krankenpflege und Hausarbeiten gehören zu den täglichen Arbeiten.

Gerleve Besuchergruppe

Viele Fragen musste Pater Christian beantworten: „Kann man aus dem Kloster austreten?“, „Gibt es mal Streit unter den Mönchen?“, „Haben einige Mönche Probleme mit dem Zölibat?“, „Dürfen die Benediktiner einem Hobby nachgehen?“, „Wie werden Konflikte gelöst?“, „Warum dürfen Frauen die Räumlichkeiten nicht betreten – ist das noch zeitgemäß?“, „Haben Mönche auch Urlaub?“ usw. Alle waren beeindruckt, dass Pater Christian die vielen Fragen sehr ehrlich und offen beantwortete.

Nach der langen Diskussionsrunde nahmen viele ADAC Campingfreunde noch an der abendlichen Komplet teil, die zu Ehren des hl. Benedikt besonders feierlich war.

05. März 2020 · Kommentare deaktiviert für Münstertag im April 2019 · Kategorien: Münstertag · Tags:

Tausend Mal daran vorbeigefahren, nie drin gewesen:
Das historische Torhaus 2 in Münster

Münstertag am 10. April 2019

Wenn man die Stadt Münster Richtung Steinfurt/Gronau verlässt, begegnet man zwei im Stil des Frühklassizismus erbaute Torhäuser, die auch den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden haben.

Die Campingfreunde am Torhaus
Die Campingfreunde vor dem Torhaus 2 in Münster
Im Torhaus

Um die Geschichte des nordöstlichen Wachhauses zu erfahren, trafen sich die Freunde des ADAC Camping-Club Münster mit dem Stadtheimatpfleger Heinz Heidbrink. Er erklärte die wechselvolle Geschichte dieses von W.F. Lipper 1778 erbauten Hauses.

Ursprünglich wurde hier der Zugang zur Stadt vom Militär und Zoll kontrolliert und sogar ein Keller nebst „Plumpsklo“, den man heute besichtigen kann, diente als Gefängnis. Nach dem Zweiten Weltkrieg war hier eine Druckerei, später eine Dienststelle der Zollverwaltung untergebracht. Nach einer weiteren Nutzung durch die Fachhochschule für Design überließ die Stadt Münster dem Stadtheimatbund das Gebäude.

Kellertreppe

Heinz Heidbrink erläuterte die vielfältigen Aufgaben dieses gemeinnützigen Vereins, dem sich bereits über vierzig Mitgliedsvereine angeschlossen haben.

Im Namen seiner Mitglieder bedankte sich Thomas M. Heitkämper für zwei spannende Stunden über die Besonderheit der Geschichte Münsters.

Das Torhaus ist öffentlich und ein Besuch lohnt sich!

Hier ist der Zugang zum Keller/Gefängnis zu sehen.
– Was wollte der Schreiber der Nachwelt überliefern …?

Inschrift Gefängniswand

21. März 2019 · Kommentare deaktiviert für Besuch im Kloster Gerleve am 20.3.2019 · Kategorien: Münstertag

Camper gehen ins Kloster …

Das Kloster Gerleve liegt inmitten der idyllischen münsterländischen Parklandschaft und wird von Touristen gern besucht. Aber: Was machen die Benediktinermönche dort, wie sieht ihr Tagesablauf aus, welche Arbeiten verrichten sie? Viele Fragen, die die interessierten Mitglieder des ADAC Camping-Club Münster gern einmal stellen wollten.

Dank der Vermittlung von Antonia und Norbert Hahn trafen sich vierzig Clubmitglieder im Kloster Gerleve mit Pater Christian. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Thomas M. Heitkämper im Café des Klosters übernahm Pater Christian die Leitung und erzählte zunächst einmal aus seinem eigenen Werdegang zum Eintritt in den Benediktinerorden. Deutlich wurde, dass nach eigener intensiver Prüfung und Vorbereitung seine innere Berufung ausschlaggebend für den Weg in das klösterliche Leben war.

Dass das Leben der Mönche täglich mit der Virgil am frühen Morgen bis zur späten Komplet weitgehend dem Gebet gewidmet ist, darf nicht die vielfältigen Aufgaben wie die Seelsorge, Forschung und Lehre unbeachtet lassen. Aber auch handwerkliche Tätigkeiten wie Druckerei und Buchbinderei sowie Krankenpflege und Hausarbeiten gehören zu den täglichen Arbeiten.

Gerleve Besuchergruppe

Viele Fragen musste Pater Christian beantworten: „Kann man aus dem Kloster austreten?“, „Gibt es mal Streit unter den Mönchen?“, „Haben einige Mönche Probleme mit dem Zölibat?“, „Dürfen die Benediktiner einem Hobby nachgehen?“, „Wie werden Konflikte gelöst?“, „Warum dürfen Frauen die Räumlichkeiten nicht betreten – ist das noch zeitgemäß?“, „Haben Mönche auch Urlaub?“ usw. Alle waren beeindruckt, dass Pater Christian die vielen Fragen sehr ehrlich und offen beantwortete.

Nach der langen Diskussionsrunde nahmen viele ADAC Campingfreunde noch an der abendlichen Komplet teil, die zu Ehren des hl. Benedikt besonders feierlich war.

17. Februar 2019 · Kommentare deaktiviert für „das Gehirn“ – Besuch der Sonderausstellung im LWL-Museum für Naturkunde · Kategorien: Münstertag · Tags: ,

Das LWL-Museum für Naturkunde überrascht den ADAC Camping-Club Münster jedes Jahr mit einer neuen faszinierenden Sonderausstellung. Dieses Jahr war das Thema: „das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl“.

Gruppenfoto in der Ausstellung

Das Interesse an dieser Ausstellung war – wie seit über 30 Jahren! – enorm groß. Dank einer sehr guten Führung, bei der über 70 echte Gehirne präsentiert wurden, wurde deutlich, dass bei fast allen Lebewesen das Gehirn schlicht die zentrale Steuerung ist. Die unterschiedliche Größe gibt aber nicht unbedingt Auskunft über die Intelligenz.

Faszinierend ist die anatomische Vielfalt dieses Organs, das alle Impulse und Reize verarbeiten muss: Gefühle wie Freude, Angst,Trauer, Wut, Liebe, Träume, Geschmack, aber auch Emotionen und soziale Kompetenz. Dank unseres Gehirns ist ein soziales Miteinander und Füreinander erst möglich. Schaut man in die Tierwelt, findet man Ähnlichkeiten, die aber weitgehend noch erst erforscht werden müssen.

Schon seit Beginn der Menschheit fragt man sich, wie Intelligenz entsteht, wie Intelligenz gemessen wird, was man eigentlich unter Intelligenz verstehen muss. Immer wieder hat es neue Interpretationen dazu gegeben: dass das Wissen um „klassische Sachverhalte“ nicht unbedingt mit Intelligenz identisch ist (früher bescheinigte man den Menschen, die Latein beherrschten hohe Intelligenz), wissen wir heute. Die Interpretation von Linda Gottfredson aus dem Jahr 1994 mag eine neue Interpretation darstellen, was viele heute unter Intelligenz verstehen.

Das Thema „Gehirn“ lässt uns nicht los. Hier gilt es, noch viel zu forschen. Dass wir in Münster auch einen kleinen Bestandteil des Gehirns von Albert Einstein präsentieren können, dürfen wir mit entsprechendem Respekt zur Kenntnis nehmen. Dass aber außer den Menschen auch Tiere Gehirne haben, macht dieses Ausstellung besonders spannend und wertvoll. Künstliche Intelligenz – hier durch einen Roboter dargestellt – fasziniert, löst aber auch Ängste aus: möge der Mensch soviel Intelligenz besitzen, dass er niemals seine Führungsrolle verliert.

Die Sonderausstellung im LWL-Museum für Naturkunde in Münster ist ein absolutes MUSS!

25. November 2018 · Kommentare deaktiviert für Besuch im Lackmuseum in Münster am 14. November 2018 · Kategorien: Münstertag · Tags:

Es ist schon einzigartig in der Welt: das Museum für Lackkunst in Münster! Über Tausend Objekte aus Asien, Europa und aus der islamischen Welt sind dort zu bestaunen. Dies war auch der Anlass für die Freunde des ADAC Camping-Club Münster dort wieder einmal einen Besuch abzustatten.

Zwei hervorragende Führerinnen wiesen auf die verschiedenen Techniken in der Lackkunst hin: Lackmalerei auf Möbeln, Arbeiten mit Perlmutt und meist auch Ziertechnik mit rotem Schnitzlack. Einige Exponate stammten aus dem 5. und 4. Jahrhundert vor Christus. Besonders interessant waren japanische Werke, bei denen Gold- und Silberstaub mit einem Röhrchen auf feuchten Lack aufgetragen wurde.

Natürlich wurde asiatische Lackkunst bereits im Mittelalter in Europa heiß begehrt. Neue Techniken mit neuen Materialien inspirierten viele Künstler, die u.a. in Deutschland und Russland nun auch hier eigene Kunstwerke mit heimischen Motiven schufen. Beeindruckend waren aber auch Exponate der islamischen Lackkunst, die ebenfalls über eine 500 Jahre alte Kunsttradition verfügen.

Die Freunde des Camping-Club Münster waren von der Ausstellung sehr beeindruckt. Natürlich lohnt sich ein Besuch des Lackmuseums immer. Richtig spannend aber wird es für Laien erst, wenn geschulte Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Gruppenfoto vor Lackmuseum

11. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Ausstellung im Stadtmuseum faszinierte ADAC Campingfreunde · Kategorien: Münstertag · Tags: ,

Schon allein der Titel „Das neue Münster – Münster von 1950 bis 1965“ versprach hochinteressante Stunden im Stadtmuseum.

Dr. Pohlmann verschaffte den zahlreichen Mitgliedern des Camping-Club Münster im ADAC im November 2016 anhand der 150 Fotos einen guten Einblick in die Zeit des Wiederaufbaus unserer Stadt. Die meisten hatten diese Zeit selbst miterlebt – waren also Zeitzeugen – und konnten sich trotzdem nicht der Faszination entziehen, wie schön Münster aufgebaut wurde und welche Leistungen dafür erbracht wurden.

Die ADAC Clubmitglieder begeisterten besonders auch viele Bilder von Willi Hänscheidt, der bis zu seinem Tod Mitglied des Clubs war.

ADAC_Camping-Club_Stadtmuseum_Muenster_01

Bild 1 von 2

Foto: Felix Mehling

04. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Camping-Club Münster im ADAC besucht Villa ten Hompel · Kategorien: Münstertag · Tags:

Geschichte unserer Stadt hautnah erlebt

Großes Interesse der Campingclub-Mitglieder zeigte sich beim Besuch der Villa ten Hompel in Münster im Februar 2016. Drei exzellente Führungen durch dieses Haus konnten den Clubfreunden dessen wechselvolle Geschichte deutlich machen.

Die ehemalige Fabrikantenvilla war während der Nazi-Zeit Sitz der Ordnungspolizei. Von hier aus wurden viele Menschen verfolgt, gedemütigt, sogar in Konzentrationslager geschickt. Nach dem Krieg sollte hier die Entnazifizierung stattfinden und darüber hinaus auch eine Einrichtung zur „Wiedergutmachung“ arbeiten. Viele Exponate erinnern an diese Zeiten, lassen aber auch deutlich werden, dass die Bemühungen um „Wiedergutmachung“ lediglich kleine Entschädigungen für nur wenige beinhalten konnten.

Villa ten Hompel ist heute ein historischer Ort, der einerseits an die Täter und Opfer der NS-Zeit erinnert, andererseits aber Mahnung ist, um unsere demokratische Rechtsordnung zu kämpfen und genau zu beobachten, was sich in radikalen Gruppierungen und Parteien tut.

„Wir werden wiederkommen, das müssen wir uns noch einmal ganz in Ruhe ansehen“, „Das hat uns sehr berührt – das ist ja unsere Geschichte“, war einhellige Meinung der Campingfreunde im ADAC.

04. August 2018 · Kommentare deaktiviert für Rund um die Villa ten Hompel – Ein Blick in unsere nationalsozialistische Vergangenheit · Kategorien: Münstertag · Tags: ,

Villa_ten_Hompel_2Die Villa ten Hompel ist ein historischer Ort, der während der Nazi-Zeit eine bedeutende Rolle spielte und danach Entnazifizierungs- und Wiedergutmachungsbehörde in Münster war. Der Camping-Club Münster im ADAC hatte bereits im vorigen Jahr eine hervorragende Führung durch das Haus erfahren, wobei die Auseinandersetzung mit der geschichtlichen Vergangenheit unserer Stadt im Vordergrund stand. Das Interesse der Clubfreunde war so groß, dass auch im Februar 2017 ein Gang „Rund um die Villa ten Hompel“ gewünscht war.

Der Historiker Timm Richter nahm sich viel Zeit, durch das Ostviertel zu führen, um weitere Dienststellen von Partei und Staat in der Zeit von 1933 bis 1945 zu zeigen. Fotos veranschaulichten, wie diese Orte, teils Villen, damals aussahen, wer dort verantwortliche Tätigkeiten ausübte und was aus diesen Personen, von denen sich viele der Verantwortung entzogen, geworden ist. Spannender kann Geschichte nicht präsentiert werden! Besondere Aufmerksamkeit erregten die Leitstelle der Gestapo, die Villa Schumacher als Sitz der SS und der Gertrudenhof: hier war die Sammelstelle der münsterländischen Juden vor ihrer Deportation!

Tief beeindruckt bedankten sich die Freunde des Camping-Club Münster im ADAC bei Timm Richter für seine sachlich und fachlich fundierte Führung.

04. August 2018 · Kommentare deaktiviert für LWL-Museum Neueröffnung: Faszination des neugestalteten Museums! · Kategorien: Münstertag · Tags: , ,

Das durften wir uns nicht entgehen lassen!

Besichtigung mit kompetenter Führung am 06.02.2015

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