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Mehrmals im Jahr sind die Mitglieder des Clubs aufgerufen, touristische Neuigkeiten in der eigenen Stadt zu erkunden.

Sicherlich: Einige kennen sich bestens aus, aber viele staunen doch darüber, was die Stadt Münster und ihre Umgebung alles zu bieten hat. Heimatkundliche Sehenswürdigkeiten – oftmals liebevoll restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – versprechen einen Einblick in unsere Kultur, Technik und Geschichte. Es hat sich gezeigt, dass die Angebote in der näheren Umgebung schier unerschöpflich sind. Wir suchen sie für unsere Mitglieder heraus!

Der Ausflug in die Besonderheiten und in die Geschichte unserer Stadt erfolgt natürlich ohne Fahrzeug. Ein Nachmittag, mit durchaus gemütlicher Komponente, verspricht sehr interessant zu werden, zumal gerade diese Veranstaltung immer unter einem speziellen Thema steht (z.B. der Kachelsaal im Dom, Massematte in Münster, Juden in Münster, die Aa im Stadtgebiet Münsters, das Königreich der Täufer, das Picasso-Museum oder der Besuch bei der Feuerwehr).


Besuch des Lepramuseums in Münster-Kinderhaus am 4. März 2020

Immer schon gab es große Epidemien in der Welt, so auch in Europa, die viele Tote forderten und die Menschen vor fast unlösbare medizinische Herausforderungen stellten.

Das Lepramuseum in Münster-Kinderhaus zeugt von der besonders im Mittelalter weit verbreiteten Krankheit. Wie die Menschen damals mit dieser Seuche umgingen, was besonders die „Aussätzigen“ erleiden mussten und wie sie dennoch auch Hilfen erfuhren, erklärte Petra Jahnke den zahlreich erschienenen Mitgliedern des ADAC Camping-Club Münster.

Sie führte ihre Gäste zunächst rund um das ehemalige Leprahospital, zeigte die heute verschlossene Durchreiche für gespendete Lebensmittel, den Brunnen sowie den Garten, der den Kranken zur Bewirtschaftung zur Verfügung stand. Dass direkt vor der Josefskirche die Hauptstraße nach Münster führte, machte deutlich, dass die Leprakranken damals nur außerhalb der Stadt leben durften.

Das Lepramuseum ist ein wichtiger historischer Ort in Münster und die Freunde des ADAC Camping-Club Münster waren beeindruckt von der hervorragenden Führung durch Petra Jahnke.


Besuch der Sonderausstellung „Beziehungskisten“ im LWL-Museum für Naturkunde am 5. Februar 2020

Foto Besuchergruppe im Museum

Wie seit vielen Jahren ist die Sonderausstellung des LWL-Naturkundemuseums beim Camping-Club Münster im ADAC besonders beliebt und entsprechend sehr gut besucht.

Die spannende Frage, die die Sonderausstellung „Beziehungskisten – Formen des Zusammenlebens“ des Naturkundemuseums in hervorragender Weise aufgreift, ist: Wie funktioniert eigentlich das Zusammenleben aller Kreaturen auf unserer Welt?

Tiere, Pflanzen und Menschen sind immer wieder darauf bedacht, sich den Veränderungen in ihrem Umfeld anzupassen. Selbst bei kleinsten Mikroorganismen kann man Interaktionen erkennen. Es gibt vielfältige Formen des Zusammenlebens, mal miteinander im Schwarm, im Staat oder in einer Symbiose, mal aber auch im Gegeneinander von Wirt und Parasit.

Anhand vieler interessanter Beispiele erklärten die Museumspädagoginnen Ulrike Monser und Elke Oestermann, dass auch eine Vielzahl von Mikroorganismen bei uns und in uns lebt, z.B. auf unserer Haut und in unserem Darm. Ohne sie könnten wir gar nicht existieren! Auch in unserem engsten Umfeld leben wir mit Tieren zusammen meist sogar ohne es zu wissen – und das selbst in unserer Küche!

Wie wichtig das Zusammenleben von Mensch und Tier ist, beschreibt Albert Schweitzer so: „Wer die Würde der Tiere nicht respektiert, kann sie ihnen nicht nehmen, aber er verliert seine eigene!“

Wieder einmal ist es dem Naturkundemuseum gelungen, eine höchst spannende Ausstellung zu präsentieren. Die Mitglieder des ADAC Camping-Club Münster freuen sich schon jetzt auf die nächste Sonderausstellung.


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