CCM im ADAC eVMehrmals im Jahr sind die Mitglieder des Clubs aufgerufen, touristische Neuigkeiten in der eigenen Stadt zu erkunden.

Sicherlich: Einige kennen sich bestens aus, aber viele staunen doch darüber, was die Stadt Münster und ihre Umgebung alles zu bieten hat. Heimatkundliche Sehenswürdigkeiten – oftmals liebevoll restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – versprechen einen Einblick in unsere Kultur, Technik und Geschichte. Es hat sich gezeigt, dass die Angebote in der näheren Umgebung schier unerschöpflich sind. Wir suchen sie für unsere Mitglieder heraus!

Der Ausflug in die Besonderheiten und in die Geschichte unserer Stadt erfolgt natürlich ohne Fahrzeug. Ein Nachmittag, mit durchaus gemütlicher Komponente, verspricht sehr interessant zu werden, zumal gerade diese Veranstaltung immer unter einem speziellen Thema steht (z.B. der Kachelsaal im Dom, Massematte in Münster, Juden in Münster, die Aa im Stadtgebiet Münsters, das Königreich der Täufer, das Picasso-Museum oder der Besuch bei der Feuerwehr).
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Besuch im Lackmuseum in Münster am 14. November 2018

Es ist schon einzigartig in der Welt: das Museum für Lackkunst in Münster! Über Tausend Objekte aus Asien, Europa und aus der islamischen Welt sind dort zu bestaunen. Dies war auch der Anlass für die Freunde des ADAC Camping-Club Münster dort wieder einmal einen Besuch abzustatten.

Zwei hervorragende Führerinnen wiesen auf die verschiedenen Techniken in der Lackkunst hin: Lackmalerei auf Möbeln, Arbeiten mit Perlmutt und meist auch Ziertechnik mit rotem Schnitzlack. Einige Exponate stammten aus dem 5. und 4. Jahrhundert vor Christus. Besonders interessant waren japanische Werke, bei denen Gold- und Silberstaub mit einem Röhrchen auf feuchten Lack aufgetragen wurde.

Natürlich wurde asiatische Lackkunst bereits im Mittelalter in Europa heiß begehrt. Neue Techniken mit neuen Materialien inspirierten viele Künstler, die u.a. in Deutschland und Russland nun auch hier eigene Kunstwerke mit heimischen Motiven schufen. Beeindruckend waren aber auch Exponate der islamischen Lackkunst, die ebenfalls über eine 500 Jahre alte Kunsttradition verfügen.

Die Freunde des Camping-Club Münster waren von der Ausstellung sehr beeindruckt. Natürlich lohnt sich ein Besuch des Lackmuseums immer. Richtig spannend aber wird es für Laien erst, wenn geschulte Fachkräfte zur Verfügung stehen.

Gruppenfoto vor Lackmuseum


Münster-Tag am 18. April 2018: Besuch des Zwingers

Foto der Gruppe am ZwingerFest im jährlichen Programm des ADAC Camping-Club Münster ist ein eigener „Münster-Tag installiert. Großes Interesse der Mitglieder war der Besuch des Zwingers.

Dr. Alfred Pohlmann erklärte die 500 Jahre alte Geschichte dieses Gebäudes. Zunächst als Wehrturm innerhalb der Stadtbefestigung, dann als Zwingburg gegen die Stadt Münster ausgebaut, wurde im 18. Jahrhundert durch Conrad Schlaun hier ein Untersuchungsgefängnis eingerichtet. Anfang des 20. Jahrhundert war der Zwinger sogar ein Maler-Atelier. Die Hitlerjugend nutzte 1938 das Gebäude als „Kulturheim“. Nachfolgend wurde der Zwinger als Gefängnis der Gestapo missbraucht. Viele russische und polnische Zwangsarbeiter wurden hier hingerichtet.

Heute erinnert das Skulptur Projekt von Rebecca Horn als Mahnmal eindrucksvoll an diese Zeit. „Die Geschichte unserer Stadt ist immer wieder spannend – es gibt unendlich viel Interessantes hier zu sehen, besonders wenn man eine sehr gute Führung dabei hat“, dankte Clubvorsitzender Thomas M. Heitkämper im Namen seiner Mitglieder.


Rückblick: