CCM im ADAC eVMehrmals im Jahr sind die Mitglieder des Clubs aufgerufen, touristische Neuigkeiten in der eigenen Stadt zu erkunden.

Sicherlich: Einige kennen sich bestens aus, aber viele staunen doch darüber, was die Stadt Münster und ihre Umgebung alles zu bieten hat. Heimatkundliche Sehenswürdigkeiten – oftmals liebevoll restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht – versprechen einen Einblick in unsere Kultur, Technik und Geschichte. Es hat sich gezeigt, dass die Angebote in der näheren Umgebung schier unerschöpflich sind. Wir suchen sie für unsere Mitglieder heraus!

Der Ausflug in die Besonderheiten und in die Geschichte unserer Stadt erfolgt natürlich ohne Fahrzeug. Ein Nachmittag, mit durchaus gemütlicher Komponente, verspricht sehr interessant zu werden, zumal gerade diese Veranstaltung immer unter einem speziellen Thema steht (z.B. der Kachelsaal im Dom, Massematte in Münster, Juden in Münster, die Aa im Stadtgebiet Münsters, das Königreich der Täufer, das Picasso-Museum oder der Besuch bei der Feuerwehr).

 

„das Gehirn“ – Besuch der Sonderausstellung im LWL-Museum für Naturkunde am 6. Februar 2019

Das LWL-Museum für Naturkunde überrascht den ADAC Camping-Club Münster jedes Jahr mit einer neuen faszinierenden Sonderausstellung. Dieses Jahr war das Thema: „das Gehirn – Intelligenz, Bewusstsein, Gefühl“.

Gruppenfoto in der Ausstellung

Das Interesse an dieser Ausstellung war – wie seit über 30 Jahren! – enorm groß. Dank einer sehr guten Führung, bei der über 70 echte Gehirne präsentiert wurden, wurde deutlich, dass bei fast allen Lebewesen das Gehirn schlicht die zentrale Steuerung ist. Die unterschiedliche Größe gibt aber nicht unbedingt Auskunft über die Intelligenz.

Faszinierend ist die anatomische Vielfalt dieses Organs, das alle Impulse und Reize verarbeiten muss: Gefühle wie Freude, Angst,Trauer, Wut, Liebe, Träume, Geschmack, aber auch Emotionen und soziale Kompetenz. Dank unseres Gehirns ist ein soziales Miteinander und Füreinander erst möglich. Schaut man in die Tierwelt, findet man Ähnlichkeiten, die aber weitgehend noch erst erforscht werden müssen.

Schon seit Beginn der Menschheit fragt man sich, wie Intelligenz entsteht, wie Intelligenz gemessen wird, was man eigentlich unter Intelligenz verstehen muss. Immer wieder hat es neue Interpretationen dazu gegeben: dass das Wissen um „klassische Sachverhalte“ nicht unbedingt mit Intelligenz identisch ist (früher bescheinigte man den Menschen, die Latein beherrschten hohe Intelligenz), wissen wir heute. Die Interpretation von Linda Gottfredson aus dem Jahr 1994 mag eine neue Interpretation darstellen, was viele heute unter Intelligenz verstehen.

Das Thema „Gehirn“ lässt uns nicht los. Hier gilt es, noch viel zu forschen. Dass wir in Münster auch einen kleinen Bestandteil des Gehirns von Albert Einstein präsentieren können, dürfen wir mit entsprechendem Respekt zur Kenntnis nehmen. Dass aber außer den Menschen auch Tiere Gehirne haben, macht dieses Ausstellung besonders spannend und wertvoll. Künstliche Intelligenz – hier durch einen Roboter dargestellt – fasziniert, löst aber auch Ängste aus: möge der Mensch soviel Intelligenz besitzen, dass er niemals seine Führungsrolle verliert.

Die Sonderausstellung im LWL-Museum für Naturkunde in Münster ist ein absolutes MUSS!

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